Zeit für einen persönlichen Abschied
Eine Abschiednahme gibt Angehörigen die Möglichkeit, der verstorbenen Person noch einmal nahe zu sein. Sie kann helfen, den Tod zu begreifen, Erinnerungen Raum zu geben und sich auf persönliche Weise zu verabschieden.
Wie dieser Moment gestaltet wird, entscheidet jede Familie selbst. Manche Menschen wünschen sich eine offene Aufbahrung, andere möchten am geschlossenen Sarg Abschied nehmen oder nur für einen stillen Moment zusammenkommen. Wir besprechen mit Ihnen, welche Form möglich ist und sich für Ihre Situation richtig anfühlt.
Welche Möglichkeiten es gibt
Offen oder geschlossen
Eine Abschiednahme kann am offenen oder geschlossenen Sarg stattfinden. Welche Form gewählt wird, hängt von den persönlichen Wünschen, der Situation und dem Zustand der verstorbenen Person ab. Wir beraten Sie dazu behutsam und ehrlich.
Allein oder gemeinsam
Manche Angehörige möchten diesen Moment nur mit den engsten Familienmitgliedern teilen. Andere beziehen Freunde oder weitere nahestehende Menschen ein. Auch einzelne, nacheinander stattfindende Besuche können möglich sein.
Schlicht oder persönlich gestaltet
Blumen, Musik, Fotos, Briefe oder vertraute Gegenstände können den Raum persönlicher machen. Nicht viel Dekoration ist entscheidend, sondern das, was mit dem verstorbenen Menschen verbunden war.
Abschiednehmen heißt, einen Moment zu schaffen, der nur den Angehörigen gehört.
Raum für einen Abschied nach eigenen Bedürfnissen
Wann eine Abschiednahme stattfinden kann
Eine persönliche Abschiednahme ist häufig vor der Trauerfeier oder vor einer Einäscherung möglich. Sie kann unabhängig von der späteren Bestattungsform geplant werden.
Wichtig ist, den Wunsch möglichst früh anzusprechen. So können Zeitpunkt, Ort und Vorbereitung gut abgestimmt werden. Auch wenn zunächst Unsicherheit besteht, kann ein Gespräch helfen, die Möglichkeiten einzuordnen.
Vorbereitung der verstorbenen Person
Vor der Abschiednahme wird die verstorbene Person fachgerecht versorgt und eingebettet. Auf Wunsch kann eigene Kleidung verwendet werden. Auch persönliche Dinge wie Schmuck, eine Decke, ein Foto oder kleine Beigaben können einbezogen werden. Wir besprechen vorher genau, was gewünscht ist und was Angehörige selbst mitbringen möchten.
Was Angehörige wissen sollten
Es gibt kein richtiges oder falsches Verhalten bei einer Abschiednahme. Niemand muss den Sarg berühren, etwas sagen oder länger bleiben, als es sich gut anfühlt. Auch Kinder können einbezogen werden, wenn sie altersgerecht vorbereitet und begleitet werden. Entscheidend ist, offen zu erklären, was sie erwartet, und ihnen die Wahl zu lassen.
Wer sich gegen eine persönliche Abschiednahme entscheidet, nimmt nicht weniger bewusst Abschied. Auch eine Trauerfeier, ein Brief oder ein späterer Besuch am Grab können wichtige Formen des Erinnerns sein.
Wobei Pontura Sie unterstützt
Wir begleiten die Vorbereitung und sorgen für einen Rahmen, in dem Angehörige ungestört Abschied nehmen können. Dabei unterstützen wir bei:
- Auswahl von Zeitpunkt und Form
- Vorbereitung und Einbettung der verstorbenen Person
- Abstimmung eigener Kleidung und persönlicher Gegenstände
- Gestaltung des Abschiedsraums
- Einbeziehung von Kindern und weiteren Angehörigen
- Verbindung mit Trauerfeier und späterer Beisetzung
Abschiednahme persönlich besprechen
Wenn Sie eine Abschiednahme wünschen oder noch unsicher sind, erklären wir Ihnen die Möglichkeiten und nehmen uns Zeit für Ihre Fragen.
Weitere Themen:
Trauerfeier und Trauerrede
Auf Wunsch gestaltet Sven Schmiedel die Trauerrede selbst und begleitet die Feier persönlich.
Traueranzeigen
Wir unterstützen bei Text, Gestaltung und Veröffentlichung einer würdevollen Traueranzeige.
Vorsorge
Wir helfen Ihnen, Wünsche rechtzeitig festzuhalten und Angehörige später zu entlasten.
Friedhöfe der Umgebung
Wir unterstützen bei Fragen zu Friedhöfen, Grabarten, Zuständigkeiten und Abläufen in Chemnitz und Umgebung.