Wenn ein Mensch stirbt, ist vieles plötzlich offen. In kurzer Zeit müssen Entscheidungen getroffen werden, obwohl oft noch gar nicht klar ist, was jetzt zuerst zu tun ist. In dieser Situation begleiten wir Sie persönlich – mit Ruhe, Klarheit und einem verlässlichen Ansprechpartner an Ihrer Seite.
Für Angehörige in Chemnitz und Umgebung sind wir da, wenn Orientierung gebraucht wird. Ob telefonisch oder über die Online-Terminvereinbarung: Der erste Schritt muss nicht groß sein. Es reicht, Kontakt aufzunehmen. Alles Weitere besprechen wir gemeinsam.
Was ist zu tun im Trauerfall?
Im ersten Moment muss nicht alles sofort entschieden werden. Wichtig ist zunächst, die nächsten Schritte in der richtigen Reihenfolge zu gehen.
Wenn ein Angehöriger zu Hause verstorben ist
Wenn ein Mensch im eigenen Zuhause verstorben ist, sollte zuerst ein Arzt verständigt werden. Dieser stellt den Tod fest und stellt die Todesbescheinigungen aus. Im besten Fall ist das der Hausarzt. Wenn dieser nicht erreichbar ist, zum Beispiel nachts oder am Wochenende, hilft der ärztliche Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung.
Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 oder 117
www.116117.de
Wenn die Todesbescheinigung ausgestellt wurde
Sobald der Arzt den Tod festgestellt und die Todesbescheinigungen ausgestellt hat, können Sie sich mit Pontura in Verbindung setzen. Gemeinsam besprechen wir die Abholung der verstorbenen Person und die nächsten Schritte. Wir sind Tag und Nacht unter 0371 232233 erreichbar.
Das Trauergespräch mit Pontura
Für das Trauergespräch können Sie vorhandene Unterlagen bereithalten. Nicht alles muss sofort vollständig sein. Wir sagen Ihnen, was zuerst wichtig ist und was später ergänzt werden kann.
Benötigte Unterlagen und mehr
Für das Trauergespräch und die weiteren Schritte sind bestimmte Unterlagen hilfreich. Wenn nicht alles sofort auffindbar ist, ist das kein Problem. Wir helfen Ihnen dabei, den Überblick zu behalten und gemeinsam zu klären, was zuerst gebraucht wird.
In vielen Fällen werden diese Unterlagen benötigt:
- Todesbescheinigungen vom Arzt
- Bundespersonalausweis oder Ausweisbefreiung der verstorbenen Person
- Geburtsurkunde der verstorbenen Person, nur bei Ledigen
- Stammbuch der Familie oder Eheurkunde
- Nachweise zur Namensführung bei Namensänderungen
- Scheidungsurteil bei Geschiedenen oder Eheurkunde mit Scheidungsvermerk
- Vollmacht des eventuell Bevollmächtigten im Original, zum Beispiel Generalvollmacht oder Vorsorgevollmacht (zum Download-Bereich)
- Chipkarte der Krankenkasse
- gegebenenfalls Schwerbehindertenausweis
- Versicherungsverträge, die abgemeldet werden sollen
- Unterlagen zu bestehenden Grabstätten, zum Beispiel Familiengrab oder vorab erworbene Grabplätze
Individuell bei Bedarf:
- eigene Kleidung für die verstorbene Person
- Zahnprothesen, sofern diese getragen wurden
- Sargbeigaben wie Abschiedsbriefe, Fotos, Blumengruß oder Lieblingsstücke
- eigene Musik für die Trauerfeier in digitaler Form
- Bild für die Trauerfeier
- individuelles Dekorationsmaterial, zum Beispiel Handwerkszeug, Hobbygegenstände oder persönliche Erinnerungsstücke
Pontura – die Bestattung. Was wir für Sie übernehmen.
Im Trauerfall brauchen Angehörige keinen reinen Dienstleister. Sie brauchen jemanden, der Verantwortung übernimmt, zuhört und Orientierung gibt. Genau darin sehen wir unsere Aufgabe.
Wir begleiten Sie von Anfang an persönlich und verlässlich. Das beginnt mit dem ersten Gespräch und reicht über die nächsten organisatorischen Schritte bis zur individuellen Gestaltung des Abschieds. Dabei sprechen Sie nicht mit wechselnden Stellen, sondern mit Menschen, die Verantwortung übernehmen und an Ihrer Seite bleiben.
Wir unterstützen Sie unter anderem bei:
- der persönlichen Erstberatung
- der Abstimmung der nächsten Schritte
- der Überführung und Organisation
- Fragen zu Unterlagen und Formalitäten
- der Wahl der passenden Bestattungsform
- der Gestaltung von Abschied und Trauerfeier
Als familiengeführtes Unternehmen steht Pontura in Chemnitz und Umgebung für persönliche Begleitung. Wir verbinden fachliche Kompetenz mit echter Nähe und schaffen Raum für individuelle Wünsche, moderne Möglichkeiten des Abschieds und würdige Erinnerungen.
Was in den nächsten Tagen wichtig wird
Nach den ersten Entscheidungen stellen sich oft weitere Fragen. Nicht alles muss sofort geklärt werden. Wichtig ist vor allem, die nächsten Themen Schritt für Schritt anzugehen und zu wissen, was jetzt schon wichtig ist – und was auch noch warten kann.
In den nächsten Tagen geht es meist zuerst darum, den Kreis der Menschen und Stellen zu informieren, die jetzt Bescheid wissen sollten. Dazu gehören in der Regel enge Angehörige, Freunde, gegebenenfalls der Arbeitgeber, Versicherungen, die Krankenkasse und bei Rentenbezug die Deutsche Rentenversicherung beziehungsweise der Renten-Service. Wenn die verstorbene Person in einem Pflegeheim gelebt hat, ist zudem wichtig zu wissen: Der Heimvertrag endet grundsätzlich mit dem Todestag, eine Zahlung über diesen Zeitpunkt hinaus kann nur in engen gesetzlichen Ausnahmefällen verlangt werden.
Hilfreich ist dabei:
- zuerst den persönlichen Kreis informieren
- dann die Stellen, bei denen Fristen oder laufende Zahlungen eine Rolle spielen
- nicht alles am selben Tag erledigen wollen
Wir ordnen mit Ihnen, was wirklich zeitnah wichtig ist und was noch warten kann.
Nach den ersten Schritten geht es meist um den Rahmen des Abschieds. Dazu gehören vor allem die Wahl der Bestattungsform, der Ort der Beisetzung, der Charakter der Trauerfeier und die Frage, ob es persönliche Wünsche der verstorbenen Person gibt. Gerade hier hilft ein ruhiges Gespräch oft mehr als vorschnelle Entscheidungen. Pontura kann mit Ihnen besprechen, welche Form stimmig ist — von der Erdbestattung über Feuer- und Baumbestattung bis zu alternativen Formen wie Seebestattung, Erinnerungsdiamant oder Reerdigung. Dass viele Angehörige sich heute klare Abläufe, ehrliche Beratung und zugleich individuelle Möglichkeiten wünschen, ist auch ein zentraler Markttrend im Bestattungsbereich.
Was hierbei hilfreich sein kann:
- prüfen, ob Wünsche schriftlich festgehalten wurden
- überlegen, ob der Abschied eher klassisch oder persönlicher gestaltet werden soll
- erste Fragen sammeln, statt alles sofort festzulegen
Wir erklären Unterschiede verständlich, zeigen Möglichkeiten auf und helfen, einen Abschied zu gestalten, der zum Menschen passt.
Neben der Bestattung kommen in den nächsten Tagen weitere organisatorische Themen hinzu. Wichtig sind vor allem Sterbeurkunden, weil sie für viele weitere Schritte gebraucht werden — etwa für Rentenangelegenheiten, Versicherungen oder Vertragskündigungen. Auch digitale Verträge und Online-Konten enden in der Regel nicht automatisch mit dem Tod, sondern müssen aktiv geprüft und gegebenenfalls gekündigt oder verwaltet werden. Wenn die verstorbene Person bereits eine gesetzliche Rente bezogen hat, kann für Witwen oder Witwer außerdem unter bestimmten Voraussetzungen innerhalb von 30 Tagen ein Vorschuss auf die Hinterbliebenenrente beantragt werden.
Typische Themen in dieser Phase:
- Sterbeurkunden in ausreichender Zahl organisieren
- Krankenkasse, Rentenstelle und Versicherungen informieren
- laufende Verträge und Mitgliedschaften prüfen
- den digitalen Nachlass mitdenken
- bei finanziellen Unsicherheiten auch das Thema Erbe frühzeitig prüfen
Viele Angehörige empfinden es als Entlastung, wenn wir als Bestatter bestimmte Schritte direkt übernehmen können. Dafür kann eine Vollmacht sinnvoll sein. Sie ermöglicht es, in Ihrem Namen ausgewählte organisatorische und behördliche Aufgaben zu erledigen, zum Beispiel Unterlagen einzureichen oder Formalitäten anzustoßen. Die Vollmacht nimmt Ihnen keine Entscheidungen ab. Sie regelt vor allem klar, welche Schritte Pontura für Sie übernehmen darf und welche Punkte wir gemeinsam mit Ihnen abstimmen. Die Beantragung der Sterbeurkunde gehört zu den typischen formalen Schritten im Trauerfall und wird häufig über das Bestattungsunternehmen begleitet.
Wenn eine Beisetzung auf dem Friedhof vorgesehen ist, müssen meist einige praktische Fragen geklärt werden: Welcher Friedhof kommt infrage? Gibt es bereits ein Familiengrab? Welche Grabart passt? Wie soll die Abschiednahme stattfinden? Und welche Gebühren fallen an? Auf Friedhöfen wird grundsätzlich zwischen Reihen- und Wahlgrab unterschieden, außerdem entstehen Gebühren für Grabnutzungsrecht und Beisetzung. Viele dieser Punkte lassen sich gemeinsam mit uns als Bestatter klären.
Im Trauerfall hilft es wenig, nur eine Liste von Pflichten zu kennen. Entscheidend ist, jemanden an der Seite zu haben, der sortiert, erklärt und Verantwortung übernimmt. Genau darin liegt der Mehrwert von Pontura: persönliche Begleitung, klare nächste Schritte und Unterstützung ohne unnötige Umwege. Das entspricht auch dem Markenversprechen, Menschen mit Zeit, Klarheit und echter Nähe durch den Abschied zu begleiten.
Zum Beispiel so:
- wir ordnen gemeinsam, was jetzt zuerst wichtig ist
- wir helfen bei der Abstimmung der nächsten Schritte
- wir begleiten bei Entscheidungen rund um Abschied und Bestattung
- wir erklären Formalitäten verständlich
- wir übernehmen auf Wunsch organisatorische Aufgaben
- wir bleiben ein persönlicher Ansprechpartner
Kontakt aufnehmen
Im Trauerfall müssen Sie nicht zuerst alles allein ordnen. Oft hilft ein erstes Gespräch, um die Situation einzuordnen und den nächsten Schritt klarer zu sehen. Genau dafür sind wir da. Pontura begleitet Menschen in Chemnitz und Umgebung persönlich und verlässlich durch den Abschied – mit Zeit, Klarheit und echter Nähe. Sie erreichen uns telefonisch oder können über die Website einen Termin anfragen. Gemeinsam besprechen wir, was jetzt wichtig ist und was wir für Sie übernehmen können.
Ihr Ansprechpartner:
Sven Schmiedel
Bestattungsfachkraft, Trauerredner und Inhaber
Abschied individuell gestalten
Wenn die ersten Schritte geklärt sind, entsteht oft nach und nach die Frage, wie der Abschied gestaltet werden soll. Für uns beginnt genau hier der persönliche Teil unserer Arbeit. Denn jeder Mensch hat anders gelebt – und genauso individuell darf auch der Abschied sein.
Pontura begleitet Sie dabei, eine Form zu finden, die würdevoll ist und sich stimmig anfühlt. Das kann eine eher klassische Bestattung sein, eine moderne oder alternative Form des Abschieds oder eine Trauerfeier mit sehr persönlichen Elementen. Wichtig ist, dass Entscheidungen nicht unter Druck entstehen, sondern gemeinsam und mit Ruhe getroffen werden.
Raum für einen Abschied, der zum Menschen passt
Als familiengeführtes Unternehmen verbinden wir fachliche Kompetenz mit echter Nähe. So schaffen wir Raum für persönliche Wünsche, moderne Möglichkeiten des Erinnerns und einen Abschied, der nicht nach Schema verläuft, sondern zu dem Menschen passt, um den es geht.